Die Sucht: Es gibt sie.

Sie ist immer da.

Du bist gnadenlos und unerbittlich.
Ich will mich nicht mit dir messen
Alles kannst du zerstören.
Du weißt um meine Bedürfnisse und Schwächen.
Du kennst mich besser als ich selbst.
Du verwandelst dich von Wärme und weicher Watte in das Zittern meiner Hände.
Tückisch pflanzt du Gedanken und Handlungen in mich.
Zart und sanft streichelst du mich – plötzlich haust du mir Nägel durch den Kopf.
Du bettest mich in flauschige Federn.
Alle Worte der Vernunft lösen sich auf, wenn mich dein verführerisches Lächeln trifft.
Deine Waffe ist das Gefühl.
Als Herrscherin des Gefühls umschlingst du mein Herz und machst mich willensschwach.
Bin ich nicht gewappnet unterliege ich dir denn ich weiß dir nichts entgegenzusetzen.
Räume ich dir einen Raum ein in dem du wirken kannst wird deine Macht und gleichzeitig meine Ohmnacht offenbar.
Wenn du deinen Blik auf mich wendest dann stehe ich in deinem Bann.
Wenn ich nicht gehörig aufpasse, tauchst du plötzlich vor mir auf und kriegst mich zu packen.
Du hast Zeit und Macht.
Du erlangst mit jedem Schluck, der durch meine betäubte Kehle fließt, mehr Kontrolle über mich.

Ich dagegen bin schwach – Willensschwach.

Kontrollverlust.

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